Regie
Regisseur*in des Films
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„The Night of the Living Dead“
USA, 1968 Wenn dir die nette Dame am Postschalter sagt, dass zu den 3,99€ auch noch 6€ Bearbeitungsgebühr dazukommen, dann fragst du dich schon einen Moment lang, ob es die dann insgesamt über 30€ jetzt auch wirklich wert waren für einen „Amateur“-Film von 1968, der in den USA sogar gemeinfrei ist und in kaum zu Continue reading
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„Das Rasthaus der grausamen Puppen“
Deutschland, 1967 Die ungekürzte Fassung des damaligen Skandalfilms wurde von Subkultur Entertainment von langer Hand angekündigt als 19. Teil ihrer großartigen Reihe „Edition Deutsche Vita“.Umso verwunderter (und wohl auch ein bißchen enttäuscht) war das Label als die FSK den Film, der damals keine Jugendfreigabe erhielt und über Jahre nur in einer um 7 Minuten gekürzten Continue reading
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„Faster Pussycat! Kill! Kill!“ / „Die Satansweiber von Tittfield“
USA, 1965 Nach „The Night of the Living Dead“ war mir gestern irgendwie nach mehr wildem „billigen“ Exploitation-Schwarzweiß-Kino aus den 60ern.Da fiel mir die tolle Ausgabe der gesammelten Werke des viel gescholtenen Russ Meyer ein, die Arrow Films vor ein paar Jahren veröffentlicht hatte und die seitdem ein viel zu unbeachtetes Dasein in meiner Sammlung Continue reading
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„Blutiger Freitag“
Deutschland, 1972 „Blutiger Freitag“ des österreichischen Regie-Tausendsassas Rolf Olsen aus dem Jahr 1972 ist eines der wenigen Beispiele für echtes deutschsprachiges Exploitationkino.Raimund Harmstorf spielt ein Jahr nach seiner Paraderolle als „Seewolf“ den Anführer einer Gruppe von Bankräubern, deren Coup von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist.Dieser Heinz Klett ist einerseits cool und lässig, andererseits aber eben Continue reading
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„Deadlock“
Deutschland, 1970 Nach „Bübchen“ hat das wundervolle Label „Subkultur-Entertainment“ im Rahmen seiner „Edition Deutsche Vita“ nun (der Beitrag entstand ursprünglich am 21. Mai 2021) auch den zweiten Spielfilm des deutschen Regisseurs Roland Klick veröffentlicht.Auf Nummer drei „Supermarkt„, der schon seit längerem innerhalb der Edition angekündigt ist, muss man leider noch warten. (Anmerkung: Mittlerweile nicht mehr, Continue reading
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„Supermarkt“
Deutschland, 1974 Seit ein paar Jahren angekündigt hat Subkultur-Entertainment nun (der Beitrag entstand ursprünglich am 17. Januar 2024) endlich „Supermarkt“, den dritten Film des deutschen Regisseurs Roland Klick veröffentlicht, den ich nach Eintreffen bei mir direkt zweimal hintereinander geschaut habe, einmal „normal“ und dann nochmal mit dem Audiokommentar des Regisseurs, in dem Klick nicht nur Continue reading
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„The Convert“
Australien/Neuseeland, 2023 Der Laienprediger Thomas Munro soll Anfang des 19. Jahrhundert in einer kleinen britischen Siedlung auf einer neuseeländischen Insel seinen Dienst antreten. Doch auf dem Weg dahin hat er der jungen Māori-Frau Rangimai (Tioreore Ngatai-Melbourne) das Leben gerettet und sie bei sich aufgenommen, was ihm unter den Siedlern nicht nur Sympathien einbringt. Allein die Continue reading
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„Von Mädchen und Pferden“
Deutschland, 2014 Die 16jährige Alex wird, nachdem sie die Schule abgebrochen hat, von ihrer Stiefmutter als „letzte Chance“ zum Praktikum auf ein norddeutsches Gestüt geschickt. In fast jedem anderen Pferdemädchenfilm hätte das „schwierige“ Mädchen nun durch seine besondere Beziehung zu einem ebenfalls schwierigen Pferd zu sich selbst gefunden oder in den hübschen Sohn der Gestütsinhaber Continue reading
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„Winterreise“
Deutschland, 2006 Wie wenig der deutsche Gegenwartsfilm sowohl vom Publikum als auch von der Filmbranche selbst als Kunstform wahr- und ernstgenommen wird, geschweige denn geschätzt wird, zeigt sich nicht zuletzt daran, wie veröffentlichungstechnisch mit ihm umgegangen wird.So ist das mit zahlreichen namhaften Filmpreisen überschüttete Frühwerk des Regisseurs Hans Steinbichler, angefangen von seinem 2003er Debüt „Hierankl“, Continue reading
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„Fieber“
Deutschland, 2014 Ein Mädchen steigt im Nachthemd eine dunkle Treppe hinauf, vorsichtig ein Glas Wasser tragend.Die Eröffnungsszene von Elfi Mikeschs „Fieber“ könnte stimmungstechnisch aus einem Horrorfilm stammen; erst sehr viel später im Film erfahren wir, wem sie das Wasser bringt, und noch viel später wird das Mädchen Franzi sagen: „Ich bringe ihm kein Wasser mehr!“Elfi Continue reading