USA, 2025
Es gab einmal eine Zeit, da stand der Name Darren Aronofsky für zwar nicht immer unumstrittenes, aber optisch, erzählerisch und inszenatorisch anspruchsvolles bis herausforderndes Kino, angefangen bei „Pi“ und „Requiem for a Dream“ über „The Wrestler“ und „Black Swan“ bis „Mother!„.
Bei seinem letzten Film „Caught Stealing“ ist davon so gut wie nichts zu spüren, die Geschichte um einen jungen Barkeeper, der aus Versehen in kriminelle Machenschaften verwickelt wird, ist so beliebig erzählt und inszeniert, dass ich mich jetzt, ganze drei Tage nachdem ich ihn gesehen habe, nur dank der Handlungszusammenfassung von Wikipedia daran erinnern kann, was überhaupt passiert ist.
Austin Butler, Regina King und Zoe Kravitz machen ihre Sache eigentlich ganz gut, viele Entfaltungsmöglichkeiten bietet ihnen das Drehbuch von Charlie Hutson aber auch nicht. Allein Matt Smith bleibt mit Iro-Frisur und unverständlichem Dialekt im Gedächtnis.
Und mehr fällt mir dazu eigentlich auch schon nicht mehr ein, womit „Caught Stealing“ ganz weit oben auf meiner Liste der größten Enttäuschungen 2025 landet.
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