Olivers Filmwelten

Aus Leidenschaft zum Film


„The Boy Who Cried Werewolf“ / „Ein Junge schrie Werwolf“

USA, 1973

Bewertung: 3 von 5.

Richie und sein Vater Robert werden auf einer Wanderung von einem Werwolf überfallen, wobei es Robert gelingt, den Werwolf eine Klippe hinabzustoßen, wobei dieser auf einem Holzzaun aufgespießt wird und sich so in seine menschliche Form zurück verwandelt. Daher glaubt auch niemand die Geschichte vom Werwolf, der seinen Vater verletzt hat, die Richie aufgeregt der Polizei und seiner Mutter erzählt. Doch beim nächsten Vollmond beginnt sich Robert zu verwandeln.
„The Boy Who Cried Werewolf“ war der vergebliche Versuch der Universal Studios, Anfang der 1970er Jahre an den Erfolg ihrer alten Monster-Klassiker aus den 1940ern anzuschließen.
Und dabei hat die originelle Geschichte durchaus Potential und ist von Regiealtmeister Nathan H. Juran, der zuvor Genreklassiker wie „Sindbads 7. Reise“ und „Attack of the 50 Foot Woman“ geschaffen hatte, mehr als nur routiniert inszeniert. Kervin Matthews, der damals den Sindbad gegeben hatte, spielt hier den zum Werwolf gewordenen Vater Robert.
Leider sieht die Maske des Werwolfs mit dem langen Haupthaar eher aus wie ein Bobtail als wie eine blutrünstige Bestie und auch Matthews‘ überzogenes Minenspiel als Werwolf ist eher komisch als gruselig.
Dadurch büßt der Film einerseits einiges an Stimmung ein, die die Story durchaus bereitgehalten hätte, bekommt aber zugleich einen leichten Trash-Einschlag, dessen Unterhaltungswert wiederum auch nicht zu leugnen ist.
Ich hatte trotz allem meinen Spaß an dem Film mit dem wohl flauschigsten Werwolf der Filmgeschichte und das von Anolis frisch veröffentlichte Mediabook ist in meine Sammlung gewandert, genau wie der Film auf meine 1, 2, 3-Filmliste zum Thema.



Ein Kommentar zu „„The Boy Who Cried Werewolf“ / „Ein Junge schrie Werwolf““

  1. […] Ein Junge schrie Werwolf, Nathan H. Juran, 1973 […]

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