Kanada, 2004
„Ginger Snaps Back: The Beginning“ entstand unter der Regie von Grant Harvey, der ansonsten hauptsächlich fürs Fernsehen gedreht hat, direkt im Anschluss an den zweiten Teil und in ihm kehrt Katherine Isabelle als Hauptdarstellerin neben Emily Perkins zurück, nachdem sie ja in „Ginger Snaps: Unleashed“ nur sporadisch als Halluzination in Erscheinung getreten war.
Der Film ist ein Prequel zu den beiden Vorgängerfilmen, erzählt aber keineswegs die Vorgeschichte von Ginger und Brigitte, sondern spielt im Jahr 1815, in dem zwei Schwestern jeweils gleichen Namens in der Wildnis Kanadas unterwegs sind und mit letzter Kraft ein Handelsfort erreichen, in dem sie jedoch nur widerwillig aufgenommen werden.
Schon bald stellen sie fest, dass das Fort seit Monaten von der Außenwelt abgeschnitten und zudem regelmäßigen Angriffen durch ein ganzes Rudel an Werwölfen ausgesetzt ist.
Durch das für einen Horrorfilm eher ungewöhnliche Setting erinnert er mich hie und da an Antonia Birds phänomenale Wendigo-Geschichte „Ravenous„, ohne jedoch dessen Klasse zu erreichen, weiß aber trotz allem dank seiner stimmungsvollen Inszenierung und den erneut überaus gelungenen Creature-Effekten zu überzeugen und stellt in meinen Augen einen durchaus würdigen Abschluss der „Ginger Snaps„-Trilogie dar, deren Reiz für mich gerade in der stilistischen wie inhaltlichen Verschiedenheit der einzelnen Teile liegt, die nichtsdestotrotz eine stimmige erzählerische Einheit ergeben.

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