USA, 1988
Irgendwie war „Cohen & Tate“ seit den Achtzigern an mir vorbeigegangen.
Dank der englischen Blu-ray-Veröffentlichung durch Arrow Films, hat der Film dann vor ein paar Jahren doch seinen Weg zu mir gefunden. (Dieses Kurz-Review entstand ursprünglich 2020.)
Mein Interesse geweckt hatte die Besetzung mit Roy Scheider und Adam Baldwin („Firefly„, „Chuck„), sowie der Regisseur Eric Red, der zuvor die Drehbücher zu „Near Dark“ und „Hitcher, der Highway-Killer“ verfasst hatte.
Wie die beiden genannten Filme besticht auch „Cohen & Tate“ durch eine ganz eigene Atmosphäre.
Zwei Auftragskiller, die einander nicht grün sind, sollen einen Jungen zu ihrem Auftraggeber bringen. Was ein Actionthriller hätte werden können, wird bei Eric Red beinahe zum Kammerspiel zwischen den drei Personen, unterbrochen durch gelegentliche Actionsequenzen und Gewaltausbrüche.
Roy Scheider als erfahrener und besonnener Mr. Cohen und der junge Adam Baldwin als psychisch instabiler, gewalttätiger Mr. Tate sind dabei perfekt besetzt.
Auch wenn der Film nicht immer logisch ist, ist er durchweg spannend inszeniert und ich hatte einfach Spaß daran, den Psychospielen zwischen den beiden zuzuschauen.

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