Olivers Filmwelten

Aus Leidenschaft zum Film


„In 3 Tagen bist du tot“ & „In 3 Tagen bist du tot 2“

Österreich, 2006 & 2008

Bewertung: 2.5 von 5.

Bewertung: 4 von 5.

Teenage Angst im Salzkammergut. Die Mitglieder*innen einer Freundesclique erhalten alle eine SMS mit dem Text „In 3 Tagen bist du tot“ und der unbekannte Absender setzt alsbald alles daran, seine Drohung wahr zu machen.
Geboren wurde Andreas Prochaskas Kinodebüt aus der Idee, einen klassischen Slasherfilm mit österreichischen Laiendarsteller*innen in österreichischen Dialekten und nur mit österreichischen Produktionsmitteln drehen zu wollen.
Herausgekommen ist ein Film, der mehr Anerkennung für seinen diesbezüglichen Mut als für seine Umsetzung verdient hat.
Inhaltlich wie handwerklich hat er dem ohnehin stark beschränkten Genre wenig bis nichts Neues hinzuzufügen, allein die Hauptdarstellerin Sabrina Reiter, für die der Film der Beginn einer erfolgreichen Karriere sein sollte, bleibt positiv in Erinnerung.
Nur zwei Jahre später entstand die Fortsetzung „In zwei Tagen bist du tot 2“ , in der es Sabrina Reiter als Nina, die nach den Geschehnissen des ersten Teils nun in Wien lebt, nach einem verwirrenden Anruf erneut in die finsteren Tiefen der österreichischen Provinz verschlägt.
Statt des Slashers wendet sich Regisseur Prochaska diesmal dem Backwood-Horror zu und tut dies mit sichtlich mehr Budget, mehr Erfahrung und weiblicher Hilfe beim Drehbuch durch die Autorin Agnes Pluch. Knackig inszeniert, von Kameramann David Slama überaus stylisch bebildert und mit hervorragend getricksten Gewaltspitzen versehen, bei denen die FSK offensichtlich regelmäßig gerade Kaffeepause gemacht hat, ist der zweite Teil seinem Vorgänger in allen Belangen mehr als überlegen und weiß Genrefans ansprechend zu unterhalten.



Ein Kommentar zu „„In 3 Tagen bist du tot“ & „In 3 Tagen bist du tot 2““

  1. […] Home Baby“ gut gemacht, auch wenn er nicht an das Frühwerk des Regisseurs „In 3 Tagen bist du tot 2“ anknüpfen […]

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