Wolfgang Staudte
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„Kirmes“
Deutschland, 1960 Ende der 50er Jahre in einem kleinen Dorf in der Eifel: die alljährliche Kirmes hat schon begonnen, nur der Karussellschausteller hat sich verspätet und so muss er das Loch für die Verankerung seines Fahrgestells graben während rundherum schon Trubel und Vergnügen in vollem Gange sind. Wie es der Zufall so will, legen die… Continue reading
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„Rotation“
Deutschland, 1949 Ein Mann steht während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in einer Todeszelle in Berlin-Moabit und starrt auf die Namen und Hinrichtungsdaten der Menschen, die vor ihm in dieser Zelle waren, dann erscheint die Einblendung „Es begann vor 20 Jahren“ und das Publikum weiß genau, dass damit nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Hans… Continue reading
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„Der Untertan“
DDR, 1951 Mit seiner Verfilmung des gleichnamigen, 1914 entstandenen und 1918 veröffentlichten Romans von Heinrich Mann ist Wolfgang Staudte eine kongeniale Adaption gelungen, in der er es, bei aller Werktreue, meisterhaft versteht, die Geschichte um den opportunistischen Emporkömmling Diederich Heßling in seine ganz eigene, für ihn typische Mischung aus beißender Gesellschaftssatire, scharf beobachteter Charakterzeichnung und… Continue reading
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„Rosen für den Staatsanwalt“
Deutschland, 1959 Noch kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wird der Gefreite Rudi Kleinschmidt vom Kriegsgerichtsrat Dr. Wilhelm Schramm wegen des angeblichen Diebstahls von zwei Dosen Scho-Ka-Kola-Schokolade zum Tode verurteilt. Ein alliierter Fliegerangriff vereitelt jedoch zufällig die Vollstreckung des Urteils und Kleinschmidt kann fliehen, wobei ihm das Papier mit seinem Todesurteil vor die Füße fliegt… Continue reading
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„Herrenpartie“
Deutschland, Jugoslawien, 1964 Ein deutscher Herrengesangsverein strandet, weil ihm auf der Urlaubsfahrt das Benzin ausgeht, in einem jugoslawischen Bergdorf, in dem nur Frauen leben, weil die Wehrmacht während des Krieges alle männlichen Einwohner des Dorfes als Vergeltungsmaßnahme erschießen ließ. Wolfgang Staudte, neben Helmut Käutner das filmische schlechte Gewissen Nachkriegsdeutschlands, läßt in dieser bitterbösen Filmsatire jene,… Continue reading
