Olivers Filmwelten

Aus Leidenschaft zum Film


„House on Haunted Hill“ / „Das Haus auf dem Geisterhügel“

USA, 1959

Bewertung: 4 von 5.

Der Millionär Frederick Loren lädt eine Handvoll Personen zu einer Geisterparty in einem angeblich verfluchten Haus ein: allen, die es dort bis zum nächsten Morgen aushalten, winkt eine Prämie von 10.000 Dollar.
Das Haus auf dem Geisterhügel“ dürfte der bekannteste (und am häufigsten veröffentlichte) Film des Regisseurs William Castle sein, liegen die Rechte doch frei im Public Domain, was zu einer ganzen Anzahl meist billig zusammen geschluderter DVD-Ausgaben geführt hat.
Doch nun haben sich Anolis im Rahmen der neuesten Re-Inkarnation ihrer „Galerie des Grauens„-Reihe des Films in würdiger Weise angenommen und ihn in einer schön restaurierten Fassung mit vielen Extras (inkl. eines Booklets von Castle-Spezialist Robert Zion) als DVD-/Blu-ray-Combo auf den Markt gebracht.
Berühmt wurde William Castle seinerzeit durch die Gimmicks, mit denen er seine günstig gedrehten Gruselfilme für das Publikum aufzuwerten suchte, wie z.B. ein durch den Kinosaal fliegendes Skelett. Dabei wirkt gerade „Das Haus auf dem Geisterhügel“ auch ohne solchen Spielereien, nicht zuletzt dank Vincent Price, der die Rolle des exzentrischen Millionärs mit dem ihm eigenen Charisma ausfüllt.
Ernsthaft erschrecken wird sich hier zwar niemand mehr, aber nichtsdestotrotz ist der Film ein kleiner Genreklassiker, der für 75 unterhaltsame Minuten sorgt.
Die 1999 entstandene, sehr freie Neuverfilmung habe ich entweder nie gesehen oder erfolgreich verdrängt, was angesichts der gemeinhin schlechten Kritiken nicht ganz unwahrscheinlich ist.



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