Hongkong, 1987
„City on Fire“ von Ringo Lam gilt als Klassiker des Hongkong-Actionkinos der 1980er Jahre und nach John Woos „A Better Tomorrow“ als weiteres Karrieresprungbrett für den Hauptdarsteller Chow Yun-Fat.
Die Grundidee des Films über einen Undercover-Polizisten, der sich in eine Bande von Juwelen einschleicht, und insbesondere das Finale in einer Lagerhalle inspirierten Quentin Tarantino zu seinem Debütfilm „Reservoir Dogs„.
Seine Begeisterung für „City on Fire“ kann ich allerdings so gar nicht teilen, denn abgesehen vom wirklich fulminanten, aber sehr kurzen Schlussgefecht und dem Überfall auf einen Juwelenhändler hat der Film nicht viel an Action zu bieten, sondern ergeht sich in unnötigen und geschwätzigen Nebenhandlungen um Kompetenzrangeleien bei der Polizei und die Beziehungsprobleme der Hauptfigur, deren Schilderung voll ist von üblem Sexismus, der schließlich sogar in einem Rape-Joke gipfelt. An der Stelle war mein weiteres Interesse an dem Film dann ohnehin erloschen.

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